Meine Genealogien

Familienforschung von Gerald Mechsner

Familie: Christoph LEHNERT / Agnes RINGEISEN (F6009)

verh. 27 Jan 1693


Angaben zur Familie    |    Notizen    |    Quellen    |    Alles

  • Christoph LEHNERT männlich
    Christoph LEHNERT

    Geburt  um 1665  Gaurettersheim,Würzburg (Land),Bayern,Deutschland,97244,Bütthard,D  Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Tod     
    Beerdigung     
    Eheschließung  27 Jan 1693  [1]  Simmringen,Main-Tauber-Kreis,Baden-Württemberg,Bundesrepublik Deutschland,97999,Simmringen,D   [1] Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Vater  Andreas LEHNERT | F6010 Familienblatt 
    Mutter  Apollonia | F6010 Familienblatt 

    Agnes RINGEISEN weiblich
    Agnes RINGEISEN

    Geburt  um 1668  Jagstberg,Hohenlohekreis,Baden-Württemberg,Deutschland,74673,Mulfingen,D  Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Tod  vor 1695  Gaurettersheim,Würzburg (Land),Bayern,Deutschland,97244,Bütthard,D  Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Beerdigung     
    Vater  Johann "Georg" RINGEISEN | F6011 Familienblatt 
    Mutter  N. N. | F6011 Familienblatt 

  • Notizen 
    • Aus dem Staatsarchiv Würzburg: (siehe Chronik Gaurettersheim)
      In einem Eintrag wurde durch die Mutter Apollonia beschrieben, daß Christoph „Le
      ers“
      Ehefrau, eine „Ringeisische Dochter von Jaxtberg“, geistesgestört gewesen sein s
      oll. Apollonia
      erklärte: „dahero mein Sohn Stoffel genöthigt worden, die seines Weibs halben au
      fgehente
      Costen einzuziehen, und solch Weib in daß Julien Spital underzubringen gestalte
      nun hierüber
      dieselbe gestorben“. Nach diesem Tod gab es Erbansprüche von der Verwandtschaf
      t der
      Ehefrau.(1)
      In einem „Büttharder Zentprotocoll contra Christoph Linhardten, Inwohner zu Gewr
      ettersheimb,
      seines Weibß Todts wegen“ vom 14. November 1695 wird geschildert, wie brutal
      Christoph seine Ehefrau mißhandelte:
      „Item in der Scheuern getroschen (Anm.: die Ehefrau), daß sie darüber umbgesunck
      hen und seye wie menniglichen
      bekannt über Jahr und Tag ihr Schreyen und Rueffen anderst nichts gewesen, alß n
      ach Brodt und das Klagen,
      ihr Mann lasse sie Hunger leiden, und sagt der eine Hanß Düchß, er öfters in sei
      er Schmitten gehört habe,
      daß nachdem gedachte Fraw vor und umb Gott nach Brodt gerufen, dieselbe oft 20
      , 30 und mehr Straich erhalten
      (...) mit einem Wortt sehr übles tractament mit öffentlicher und heimblicher Pei
      tschung, sie von einer Zeit
      zuer anderen angesehen worden, undt weilen sie im letzteren Abtruckh auf dem Ang
      esicht, auf bloßen Stroh
      liegent, noch darzu gebunden, gefunden worden, sie vermutlich in deren jetzt sch
      on seyenten langen und kalten
      Nächten erfrohren seye. Endigen hiermit ihre Aussagen.“(2)

    Verheiratet:


  • Quellen 
    1. [S2] E.M. Wedel , GF1918 .